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Energie-Mythos #8: Die Preise werden schon noch sinken

23. Aug.
2 Min. Lesezeit

Ein Satz fällt 2026 besonders oft: „Die Preise werden schon noch sinken." Er klingt beruhigend – und ist trotzdem zu kurz gedacht. Denn er verwechselt eine Hoffnung mit einer Prognose.



Was der Markt zeigt

Energiepreise werden von außen getrieben – von Geopolitik, Wetter, Speicherständen und dem CO2-Preis. Beruhigt sich eine Krise, kann der Preis fallen; kommt eine neue Unsicherheit dazu, steigt er wieder. Kurzfristig bleibt der Markt volatil, und langfristig lässt sich die Richtung nicht seriös vorhersagen. Wer auf „den" fallenden Preis wartet, wettet auf einen Zeitpunkt, den niemand zuverlässig trifft.


Warum sich der Mythos hält

„Noch etwas warten" fühlt sich vernünftig an – schließlich könnte es ja billiger werden. Übersehen wird dabei die Saisonlogik: Zum Jahresende ziehen die Preise für das Folgejahr häufig eher an, weil viele Marktteilnehmer gleichzeitig abwarten. Genau dieses kollektive Abwarten erzeugt Nachholeffekte, die den erhofften Tiefpreis oft verhindern.


Was statt Warten funktioniert

Nicht der eine Zeitpunkt entscheidet, sondern ein klarer Plan:

  • Den Markt laufend beobachten statt auf einen Stichtag zu setzen.

  • In Tranchen kaufen statt alles auf einmal – das glättet den Durchschnittspreis.

  • Zu vordefinierten Zielwerten abschließen, statt auf ein Bauchgefühl zu warten.

  • Rechtzeitig vor Vertragsende starten, mit Vorlauf statt unter Zeitdruck.

  • Budget- und Risikogrenzen vorher festlegen.

  • Daten aufbereiten und jederzeit marktbereit sein.


Die NeoBid-Sicht

Für Asset Manager sichert nicht der perfekte Tiefpreis das Budget, sondern ein steuerbarer Beschaffungsplan. Genau hier setzt NeoBid an: Wir beobachten den Markt laufend und kaufen in Tranchen zu vordefinierten Zielwerten – ein wiederholbarer Prozess statt einer Wette auf fallende Preise.


Fazit

„Die Preise werden schon noch sinken" ist eine Hoffnung, keine Strategie. Wer nach Plan beschafft, macht sich unabhängig vom Glück eines einzelnen Zeitpunkts.


NeoBid denkt Energie nicht als Preisvergleich – sondern als strategischen Werttreiber für Immobilienportfolios.

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