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NeoBid Insights
Energie. Märkte. Immobilien.
Energie-Mythen
Verbreitete Mythen rund um Energieeinkauf, Strom, Gas und Nachhaltigkeit im Faktencheck – verständlich eingeordnet und mit konkreter Relevanz für die Immobilienwirtschaft.


Energie-Mythos #9: Der Bestandsversorger macht das beste Angebot
„Der Bestandsversorger macht das beste Angebot." Zu kurz gedacht. Ohne Wettbewerb gibt es keinen Marktpreis, nur ein Angebot – und Verlängerungspreise liegen oft darüber. Warum Bequemlichkeit Rendite kostet und erst der Wettbewerb mehrerer Lieferanten zeigt, was ein fairer Preis ist. Die NeoBid-Sicht auf die stille Verlängerung.


Energie-Mythos #8: Die Preise werden schon noch sinken
„Die Preise werden schon noch sinken." Klingt beruhigend – ist aber zu kurz gedacht. Ob der Preis weiter fällt, weiß niemand: Kurzfristig bleibt der Markt volatil, langfristig ist die Richtung kaum prognostizierbar, und zum Jahresende ziehen die Preise oft eher an. Warum Warten eine Wette ist – und wie Tranchen und vordefinierte Zielwerte das Budget besser sichern als der Blick auf den perfekten Tiefpreis.


Energie-Mythos #7: „Wer seinen Verbrauch kennt, kann sofort ausschreiben"
„Wer seinen Verbrauch kennt, kann sofort ausschreiben." Zu kurz gedacht. Der Jahresverbrauch ist der Anfang, nicht die Ausschreibbarkeit. Für belastbare Angebote braucht es eine saubere Datenbasis: vollständige Lieferstellen, MaLo, Lastprofile, Vertrags- und Verbrauchsdaten. Gute Daten schaffen Wettbewerb und bessere Preise – schlechte kosten unsichtbar. Warum jede gute Ausschreibung mit Daten beginnt, nicht mit dem Preis.


Energie-Mythos #6: „Ausschreibungen lohnen sich erst ab Millionen kWh"
„Ausschreibungen lohnen sich erst ab Millionen kWh." Zu kurz gedacht. Einzelne Immobilien mit geringen Verbräuchen sind für Lieferanten wenig attraktiv – gebündelt entsteht daraus jedoch eine relevante Ausschreibungsmenge mit mehr Wettbewerb, besseren Konditionen und weniger Aufwand. Warum nicht die Einzelmenge, sondern das Portfolio über Einsparung und Prozesskosten entscheidet.


Energie-Mythos #5: „PPA ist nur etwas für Großkonzerne"
„PPA ist nur etwas für Großkonzerne." Zu kurz gedacht. Für ein PPA braucht es nicht ein riesiges Einzelgebäude, sondern ein klug strukturiertes Portfolio. Durch Bündelung mehrerer Lieferstellen werden langfristige Grünstromverträge heute auch für kleinere und mittlere Immobilienportfolios wirtschaftlich – und wirken direkt auf ESG-Rating, Finanzierbarkeit und Objektwert. Warum nicht die Größe, sondern die Struktur entscheidet.


Energie-Mythos #4: „Spot ist immer günstiger als Fixpreis"
„Spot ist immer günstiger als Fixpreis." Klingt logisch – ist aber zu kurz gedacht. Spot kann günstiger sein, aber auch deutlich teurer; Fix schafft Planungssicherheit, kostet dafür aber. Für ein Immobilienportfolio entscheidet nicht das Produkt, sondern die Beschaffungsstrategie über Rendite, Budget und Risiko. Wovon die richtige Strategie abhängt – und warum Spot vs. Fix die falsche Frage ist.


Energie-Mythos #3: „Der richtige Einkaufszeitpunkt entscheidet alles"
Wir müssen nur den richtigen Zeitpunkt erwischen." Klingt vernünftig – ist aber zu kurz gedacht. Der Strompreis für 2026 schwankte je nach Kaufzeitpunkt um über 30 % – für dieselbe Kilowattstunde, bei Gas ähnlich stark. Warum Timing Glück ist und kein Konzept – getrieben von Krisen, CO₂ und Wetter – und was zuverlässig besser funktioniert: feste Auslöser, rechtzeitige Planung, laufendes Monitoring und tranchierte Beschaffung.


Energie-Mythos #2: „Energieversorgung von Immobilien ist reiner Preisvergleich“
„Energieversorgung von Immobilien ist reiner Preisvergleich"
Es klingt einleuchtend: Strom und Gas einkaufen heißt Preise vergleichen und das günstigste Angebot nehmen. Zu kurz gedacht. Für Eigentümer und Bestandshalter ist Energie einer der wenigen 7-stelligen Hebel, die sie direkt steuern können – mit Wirkung auf NOI, Verkehrswert und ESG. Wer diesen Hebel auf einen reinen Preisvergleich reduziert, behandelt ihn wie eine Nebensache. Das ist er nicht.


Energie-Mythos #1: „Die Energiekosten zahlt doch der Mieter.“
In der Immobilienwirtschaft hält sich eine Annahme besonders hartnäckig: Energiekosten sind umlagefähig und deshalb in erster Linie Sache des Mieters. Entsprechend wird der Energieeinkauf häufig als reine Verwaltungsaufgabe betrachtet. Doch diese Sichtweise greift heute zu kurz. Steigende Betriebskosten, neue regulatorische Anforderungen, ESG-Ziele und veränderte Erwartungen der Mieter machen Energie längst zu einem strategischen Faktor für Wirtschaftlichkeit und Immobilienwe
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